Technikbegeisterung beim „Girls Day“ von Dräxlmaier

09. Mai 2012 Vilsbiburg, 9. Mai 2012. – Um mehr Mädchen für eine technische Ausbildung zu interessieren, findet in jedem Jahr der bundesweite Berufsorientierungstag für Mädchen statt. Auch die Dräxlmaier Group beteiligt sich regelmäßig daran und gab beim diesjährigen „Girls‘ Day“ Ende April 38 Schülerinnen aus der Region Landshut die Gelegenheit, in der Vilsbiburger Dräxlmaier-Zentrale einmal in technische Berufe hineinzuschnuppern.

„Beim Girls‘ Day können die Schülerinnen bei uns technische Berufe sozusagen live erleben und dabei zugleich ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen", sagt Ausbildungsleiter Harald Sekerka. Praxisnahe Schnupperkurse gab es diesmal in den Berufsbildern Werkzeugmechanikerin, Elektronikerin für Geräte und Systeme und Fahrzeuginnenausstatterin. Außerdem erhielten die Schülerinnen Einblick in die Ausbildungsberufe technische Modellbaumechanikerin und Produktdesignerin.

 

Praktische Erfahrung im Vordergrund

Wie stets beim Girls’ Day, stand auch in diesem Jahr die Praxis im Vordergrund. So galt es für die Mädchen je nach Berufsbild, mal einen Rechner zu zerlegen und wieder funktionsfähig zusammenzubauen oder das 3D-Modell einer Lokomotive im CAD-Programm zu erstellen. Im Bereich Fahrzeuginnenausstattung war auch viel Geschick gefragt. Denn beim Beledern eines Werkstücks musste zunächst der Zuschnitt präzise abgemessen, dann mit ruhiger Hand die Form ausgeschnitten, der Kleber aufgetragen und zum Schluss mit Heißluft aktiviert werden. Aber auch anderswo hieß es für die Mädchen, Hand anzulegen. Etwa beim Anreißen, Feilen und Gewindeschneiden in der Metallverarbeitung und beim Verlöten von Diodenleitungen in der Elektrotechnik. Im Modellbau ging es schließlich darum, per Bandsäge aus einem Kunststoffwerkstück eine eigens gewählte Form auszuschneiden, ein Gewinde hineinzubohren und ihr mit Raspel, Feile und Schleifpapier den letzten Schliff zu geben. Den auf diese Weise hergestellten beleuchteten Dräxlmaier-Briefbeschwerer durften die Schülerinnen als Erinnerung, aber auch als Beweis für ihr praktisches Geschick mit nach Hause nehmen. Immer mit von der Partie waren bei all dem Dräxlmaier-Azubis, die den 13- bis 14-jährigen Schülerinnen mit Rat und Tat zur Seite standen.

 

Mädchen frühzeitig für Technik begeistern

Bei den Mädchen kam das berufstechnische Live-Erlebnis jedenfalls gut an. „In der Schule ist es eher selten, dass wir praktisch mit Händen arbeiten. Dabei macht es wirklich Spaß, sich beim Feilen mal die Hände schmutzig zu machen", kommentierte eine Landshuter Gymnasiastin den Schnupperkurs, während eine Schülerin der Mittelschule Vilsbiburg begeistert meinte: „Mal was ganz anderes als das normale Programm in der Schule." Nicht zuletzt wegen dieser positiven Resonanz ist für Dräxlmaier die Teilnahme an dem jährlichen Informationstag für Mädchen eine Selbstverständlichkeit. Zudem misst das Unternehmen der Ausbildung in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen eine strategische Bedeutung zu - zur Heranbildung qualifizierter Nachwuchskräfte und damit zur Sicherung des vorhandenen Know-hows. Für Dräxlmaier hat sich dabei der Girls‘ Day als ideales Instrument erwiesen, um Mädchen frühzeitig an Technik heranzuführen und für eine technische Ausbildung zu begeistern. Mit Erfolg, denn dass sie sich nun einen technischen Beruf vorstellen könnten, bestätigten gleich mehrere Mädchen am Ende des Tages bei Dräxlmaier: „Schließlich muss eine Werkzeugmechanikerin von heute nicht mehr die Muskeln haben wie vor dreißig Jahren."

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