Vor 1978: Wie alles begann

Von Goggos
und Gabeln

1958 gründen Fritz und Lisa Dräxlmaier sen. eine neue Firma. Der erste Auftrag des jungen Unternehmens: die Fertigung von 50.000 Kabelsätzen für das Goggomobil. Nur geringe Vorlaufzeiten und ein noch ungewisses Interesse an dem späteren Kultauto machen die Firmengründung zu einem Wagnis. Doch der Fleiß und der Einfallsreichtum der Gründer bringen das Unternehmen schnell auf Erfolgskurs. Mithilfe von Heimarbeiterinnen und Besteckgabeln werden bald die ersten Kabelbäume gefertigt und an die Hans Glas GmbH geliefert. Kurz darauf folgt der erste Interieur-Auftrag: DRÄXLMAIER liefert auch die Türverkleidung für das Goggo.

1978 bis 1980: Start in Braunau

Der Anfang
ist gemacht

Am 12. September 1978 unterzeichnet Fritz Dräxlmaier Senior die Gründungsurkunde für den Standort Braunau. Dort beginnt mit 40 Mitarbeitenden die Produktion von Kabelsätzen für Premium-Fahrzeughersteller.

1980 bis 1990: Der Standort wächst

Mehr Platz für
die Fertigung

Mit der Eröffnung der ersten eigenen Produktionshalle 1980, erhöht DRÄXLMAIER die Produktionskapazitäten beträchtlich. Nur vier Jahre später wird eine weitere Fertigungshalle in Braunau übernommen. Mit dem neuen Gebäude startet auch die Herstellung von Kunststoffgehäusen für Steckverbindungen sowie Spritzguss- und Elastomerteilen bei DRÄXLMAIER. Es dauert nur wenige Jahre bis 1985 auch die neue Großmaschinenhalle mit Bürotrakt, Sozialräumen und Produktionsflächen für die Kabelschneiderei und Vorkonfektion bezugsfertig ist.

1991 bis 2010: Weitere Investitionen

Von neuen
Arbeitsplätzen

Der Ausbau des Standorts schreitet weiter voran. DRÄXLMAIER investiert in die Logistik und errichtet 1993 ein innovatives automatisches Hochregallager. Und auch in die Mitarbeitenden wird investiert: 1998 wird die erste eigene Lehrwerkstätte für die Ausbildungsberufe Werkzeugmacher und Kunstoffverarbeiter eröffnet.Im Mai 2000 starten die Bauarbeiten für eine weitere Produktionshalle – diesmal für den Werkzeugbau. Ein Verbindungstunnel unterstützt außerdem die interne Logistik zwischen den verschiedenen Hallen. Mit der Einweihung des neuen Konstruktionsbüros im Jahr 2007 werden in Braunau auch Entwicklungstätigkeiten durchgeführt. 

2011 bis 2020: Auf dem Weg zum vollstufigen Werk

High Tech
in Braunau

Braunau wird zum vollstufigen Werk. Neben dem 2011 eingerichteten Mess- und Prüflabor entsteht nur drei Jahre später der neue Präzisionswerkzeugbau. Hier werden seither höchst präzise Formeinsätze und -kerne gefertigt. 2017 investiert DRÄXLMAIER in die Elektronikfertigung und baut einen modernen Reinraum. Damit hat sich Braunau innerhalb von 40 Jahren von einem reinen Produktionswerk zu einem hochtechnologischen Standort entwickelt.

2020 bis heute: Braunau wird zum digitalen Vorreiter

Digitale Transformation
in Braunau

Die Umstellung auf ein komplexes ERP-System auf Basis von SAP S/4HANA wird im Pilot-Standort Baraunau als erstes im gesamten DRÄXLMAIER Konzern eingeführt. Dadurch entsteht eine komplett neue Prozess- und Systemwelt, die Daten, Menschen, Systeme und Prozesse optimal vernetzt. 

Als Beitrag zum Klimaschutz wird ab 2022 der Fuhrpark in Braunau nach und nach komplett auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Ziel: klimaneutrale Dienstreisen. Dazu wird auch die Ladeinfrastruktur am Standort kontinuierlich ausgebaut.

DRÄXLMAIER in der Zukunft

Die Mobilität
der Zukunft

In Zukunft werden Fahrzeuge autonom, vernetzt und vollelektrisch fahren. DRÄXLMAIER ist bereits heute optimal für die Veränderungen der Automobilindustrie aufgestellt. Sie möchten die Zukunft von DRÄXLMAIER mitgestalten?

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