Spatenstich für neuen Firmensitz von Wendl u. Ulrich

22. März 2012 Bischofswiesen/Vilsbiburg, 22. März 2012. – Mit dem feierlichen Spatenstich wurde am 12. März 2012 der Bau des neuen Werks der Wendl u. Ulrich GmbH & Co. KG offiziell begonnen. „Insgesamt investieren wir hier mehrere Millionen Euro in Gebäude, Infrastruktur und Maschinen“, erklärte Stefan Wendl, Geschäftsführer des oberbayrischen Präzisionswerkzeugbau- und Stanztechnikunternehmens, das seit dem 1. Januar 2010 eine hundertprozentige Tochter der Dräxlmaier Group ist. Bereits Ende September dieses Jahres soll der etwa 5.000 Quadratmeter umfassende Neubau im Gewerbegebiet Pfaffenfeld bei Bischofswiesen bezugsfertig sein. Bauherr des neuen Firmensitzes ist die Delta Gruppe mit Sitz in Geisenhausen.

Dass es sich dabei um einen Neubau der besonderen Art handelt, machte der verantwortliche Architekt Josef Wiesmüller von der Delta Gruppe deutlich: “Bei der Errichtung eines modernen und zeitgemäßen Firmensitzes sind komplexe Anforderungen hinsichtlich Produktion, Entwicklung und Vertrieb zu erfüllen. Gleichzeitig soll sich das Gebäude harmonisch in die Umgebung einfügen.“ Auch bei der eingesetzten Gebäudetechnik werden Fortschritt und Innovation groß geschrieben. So ist neben einer Photovoltaik-Anlage zusätzlich noch ein Blockheizkraftwerk zur Erzeugung der benötigten Wärme vorgesehen. Insgesamt werden damit die gesetzlichen Umwelt-Vorgaben im Sinne der Nachhaltigkeit sogar noch übertroffen.

 

Für Bürgermeister Toni Altkofer ist die umweltfreundliche Ausrichtung des Neubaus nicht der einzige Grund zur Freude. „Der Standort ist auch deshalb gut für Bischofswiesen, weil er neue Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft und dadurch die heimische Wirtschaft stärkt.“ Darüber hinaus handele es sich bei dem Unternehmen um einen traditionsreichen Bischofswiesener Betrieb, der zusammen mit der Wirtschaftskraft der Dräxlmaier Group eine starke Gemeinschaft bilde.

 

Diese Gemeinschaft und ein großer Zusammenhalt sind dabei Teil der Firmenkultur. So fertigt die seit der Gründung im Jahr 1990 auf 50 Mitarbeiter angewachsene Belegschaft des Mittelständlers heute im Team nicht nur Folgeverbundwerkzeuge, Vorrichtungen und Montageeinheiten, sondern auch Sondermaschinen für Produktion und Automatisierung. Neben dem Werkzeugbau gehören zudem Stanz-, Biege-, Tiefziehteile und Baugruppen zum Portfolio des Unternehmens.

 

Der Innovationskraft und breiten Produktpalette wird nicht zuletzt auch mit dem Neubau Rechnung getragen. Immerhin wird die künftige Produktion mit 1.800 Quadratmetern mehr als ein Drittel der Werksfläche einnehmen. Darüber hinaus ist im neuen, nur etwa acht Kilometer vom bisherigen Standort entfernte Firmensitz demnächst alles unter einem Dach: von Personal- und Standortverwaltung sowie Geschäftsleitung über Konstruktion und Werkzeugbau für Stanz- und Umformwerkzeuge bis hin zu Logistik, Qualitätsmanagement und –sicherung sowie Projektmanagement.

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