Rumänisches Team aus Satu Mare siegt beim Internationalen Dräxlmaier Fußballturnier

18. Juli 2012

Vilsbiburg, 18. Juli 2012 – Was die Spanier im EM-Finale gegen Italien geschafft haben, gelang beim 5. Internationalen Dräxlmaier Fußballturnier jetzt auch den Rumänen: Mit einem 4:0 schickte die Werkself aus Satu Mare ihren Gegner aus dem serbischen Zrenjanin im Finale am 14. Juli nach Hause. Beim erstmals in der Turniergeschichte ausgetragenen Spiel zweier Damenmannschaften behielt das Team aus Vilsbiburg gegen die Kontrahentinnen aus Satu Mare die Oberhand.


So klar, wie sich das anhört, sah die Angelegenheit am 14. Juli auf dem Sportplatz des TSV Vilsbiburg allerdings lange nicht aus. Zwar war die Elf aus Satu Mare in der ersten Hälfte in Führung gegangen, doch versuchte Zrenjanin nach dem Seitenwechsel alles, um das Spiel umzudrehen und ging bedingungslos in die Offensive. Allerdings lockerten die Serben dabei zwangsläufig auch ihre Deckung und luden ihren Gegner förmlich zu Kontern ein, was die Spieler aus Satu Mare dankbar annahmen. Gleich dreimal versenkten sie in der zweiten Spielhälfte den Ball im gegnerischen Gehäuse, so dass es am Schluss 4:0 hieß.

Ein grandioser Sieg und eine späte Revanche noch dazu. Schließlich war Satu Mare noch vor zwei Jahren im Endspiel der Heimmannschaft aus Vilsbiburg unterlegen, die in diesem Jahr „nur“ das kleine Finale um den dritten Platz erreicht hatten. Und auch da war den Gastgebern das Glück nicht hold. Nach einem spannenden Kampf mussten sie sich dem polnischen Team aus Jelenia Gora mit 1:0 geschlagen geben. Wie man es besser macht, zeigten anschließend die Vilsbiburgerinnen. Bei ihrem 6:1-Kantersieg ließen sie ihren Gegenspielerinnen aus Satu Mare keine Chance und beendeten das Damenduell für sich.

Doch bei aller Freude über die errungenen Siege: Eigentlich ging es bei dem Dräxlmaier-Turnier um etwas anderes. Um gegenseitiges Kennenlernen, um miteinander zu feiern und Freundschaft zu schließen. Nicht nur über Werks-, sondern auch über Ländergrenzen hinweg, wie Produktionschef Karl Wallner bemerkte. „Dieses Fußballturnier führt einerseits die Dräxlmaier Familie aus vielen Teilen der Welt zusammen, ist andererseits aber auch ein Stück Völkerverständigung.“ Zu sehen, wie sich Mitarbeiter aus neun Ländern treffen,
über Sprachbarrieren hinweg Kontakte knüpften und unabhängig vom Ausgang der Spiele miteinander feierten, sei schon ein besonderes Erlebnis. „Mit unserem Fußballturnier zeigen wir außerdem, dass wir die Internationalität in unserem Unternehmen wirklich leben und wertschätzen“, betonte Wallner, der auch Schirmherr der Veranstaltung ist und sich besonders über die erstmalige Teilnahme von zwei Damenmannschaften gefreut hatte.

Pokale gab es nach den beiden Finalpaarungen übrigens nicht nur für die siegreichen Herren aus Satu Mare sowie für die Damen aus Vilsbiburg. Auch andere Auszeichnungen wurden noch vergeben. So ging die Trophäe für den besten Torhüter an Keeper Florin Socaciu aus Satu Mare, als beste Torschützen wurden mit jeweils fünf Toren Ayadi Kamel aus Tunesien sowie die beiden polnischen Spieler Hobgarski Jarcek und Maciej Wojtas aus Jelenia Gora ausgezeichnet. Eigentlich hätte sogar noch eine Gruppe einen Preis samt Siegerpokal verdient: Die vielen Zuschauer, die nicht nur ihre eigenen Teams, sondern alle Spieler lautstark und leidenschaftlich anfeuerten. Und für die am Schluss eines feststand: Wo auch immer das Sieger-Team herkam, gewonnen haben am Ende eigentlich alle – die Mitarbeiter von Dräxlmaier.

Abschlusstabelle der Herren:

1. Satu Mare (Rumänien)
2. Zrenjanin (Serbien)
3. Jelenia Gora (Polen)
4. Vilsbiburg (Deutschland)
5. Timisoara (Rumänien)
6. Sousse/Siliana (Tunesien)
7. Pitesti (Rumänien)
8. Landau (Deutschland)
9. Codlea (Rumänien)
10. Braunau (Österreich)
11. Hunedoara (Rumänien)
12. Balti (Moldawien)
13. Achim (Deutschland)
14. Mór (Ungarn)
15. Birmingham (England)

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