Landrat Dreier besucht DRÄXLMAIER

07. Juli 2014 Ausbildung, B15neu und Innovationen im Fokus

Vilsbiburg, 7. Juli 2014 – Fritz Dräxlmaier begrüßte heute Landrat Peter Dreier in der Unternehmenszentrale der DRÄXLMAIER Group in Vilsbiburg. Der Firmenchef des Automobilzulieferers betonte beim Antrittsbesuch des Politikers die Notwendigkeit einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur für die südostbayerische Wirtschaft. Neben dem zügigen Weiterbau der Bundesstraße B15neu standen das Jubiläum "40 Jahre Ausbildung bei der DRÄXLMAIER Group" und Innovationen in den Bereichen Fahrzeug-Innenraum sowie Elektromobilität im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Mitarbeiterprogramm "betterworkplace".


Im Ausstellungsraum des Automobilzulieferers auf dem Firmengelände in Vilsbiburg begrüßte Fritz Dräxlmaier Peter Dreier und wünschte ihm viel Erfolg bei seiner Tätigkeit als neuer Landrat. Es freue ihn, dass sich Dreier bereits am 1. Juli im Cineplex Vilsbiburg bei der Ausstellungseröffnung "40 Jahre Ausbildung bei der DRÄXLMAIER Group" ein erstes Bild von seinem Unternehmen gemacht habe. Dies zeige die Wertschätzung des Landrats für die Anstrengungen der Wirtschaft hinsichtlich der Ausbildung von Fachkräften. Denn Qualifizierung sei einer der Garanten der Premium-Qualität, für die das Unternehmen DRÄXLMAIER weltweit von seinen Kunden geschätzt werde. Dreier betonte ebenfalls die Priorität einer fundierten Ausbildung von Jugendlichen  vor allem im technischen Bereich und sicherte seine Unterstützung auf kommunaler Ebene zu. "Als gelernter Verwaltungsfach- und -betriebswirt kenne ich den Bedarf unserer heimischen Wirtschaft und weiß, wo der Schuh drückt", so der 47-Jährige zu Fritz Dräxlmaier. Gemeinsam werde man auch in dieser Hinsicht die gute partnerschaftliche  Zusammenarbeit seines Vorgängers, Josef Eppeneder, fortführen.


Nach der Begrüßung erhielt Dreier einen Überblick über den Automobilzulieferer,  für den inzwischen weltweit in über 20 Ländern rund 50.000 Menschen arbeiten. Im Rahmen von zwei Fachpräsentationen machte sich der neue Landrat auch ein Bild von den Innovationsthemen Leichtbau und Elektromobilität. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist der BMW i3. Für das Elektro-Auto liefert die DRÄXLMAIER Group unter anderem Türverkleidungen aus den Fasern des tropischen Malvengewächses Kenaf. Somit ist das Interieur nicht nur nachhaltig sondern bringt auch weniger Gewicht auf die Waage als Kunststoff -Türverkleidungen. Dreier zeigte sich auch beeindruckt von der Hochvolt-Steuerung des BMW i3, die ganz in der Nähe am DRÄXLMAIER Standort in Geisenhausen entwickelt wurde. Nach einem ausführlichen Rundgang durch den Prototypen- und Werkzeugbau im DRÄXLMAIER Technologiezentrum begaben sich Dräxlmaier und Dreier zum Abschlussgespräch.


Der Unternehmens-Chef hob dabei hervor, dass DRÄXLMAIER viel tue, um seine Stellung als Technologieführer im automobilen Premiumsegment zu halten. Gleichwohl sei auch die Politik in der Pflicht, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Beispielsweise durch eine gut ausgebaute Infrastruktur, die Berufspendler entlaste. Dabei komme in Südostbayern dem zügigen Weiterbau der B15neu eine entscheidende Rolle zu, appellierte Dräxlmaier. Diese sei nicht nur wichtig für den Warentransport, sondern auch für die Gewinnung neuer Fachkräfte, die kurze und schnelle Wege zum Arbeitsort schätzen würden. Als attraktiver Arbeitgeber biete die DRÄXLMAIER Group diesen mit ihrem zertifizierten Mitarbeiter-Programm "betterworkplace" unter anderem durch flexible Arbeitszeiten eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Weiter betonte Dräxlmaier, dass auch in Landshut eine internationale Schule für die Kinder ausländischer Fachkräfte notwendig sei, um die Zukunftsfähigkeit des Standorts zu erhöhen. Dreier versprach Unterstützung und bedankte sich für die tollen Einblicke, die er im Laufe des Vormittags erhalten habe."Es macht mich stolz, dass ein Global Player wie DRÄXLMAIER Weltruf genießt und zugleich seinen niederbayerischen Wurzeln treu geblieben ist", so Dreiers Fazit.

Allgemeine Informationen

Über die
DRÄXLMAIER Group

Die DRÄXLMAIER Group beliefert weltweit Premium-Fahrzeughersteller mit komplexen Bordnetzsystemen, zentralen Elektrik- und Elektronikkomponenten, exklusivem Interieur sowie Speichersystemen für die Elektromobilität. Die Kombination der Kernkompetenzen Interieur, Elektrik, Elektronik und Speichersysteme macht DRÄXLMAIER einzigartig in der Branche. Dabei deckt das Unternehmen die gesamte Prozesskette von der ersten Idee über den Entwicklungs- und Produktionsprozess bis hin zur sequenzgenauen Lieferung der Produkte an die Produktionsbänder der Premium-Automobilhersteller ab. Die DRÄXLMAIER Group als Erfinder des Kundenspezifischen Kabelbaums entwickelt heute zukunftsweisende Bordnetztechnologien sowie Elektrik- und Elektronikkomponenten direkt inhouse. Hierzu zählen unter anderem Mehrspannungs- und Hochvoltbordnetze, Batteriemanagementsysteme und Intelligente Stromverteiler. An der Zukunft emissionsfreier Mobilität arbeitet DRÄXLMAIER mit seinen Lösungen für Nieder- und Hochvolt-Speichersysteme. Als Marktführer für Interieur-Systeme von Premium-Fahrzeugen beliefert die DRÄXLMAIER Group zudem Premium-Automobilhersteller mit Ambientebeleuchtung, Mittelkonsolen, Türverkleidungen und Instrumententafeln sowie kompletten Tür- und Cockpit-Modulen. 

Die DRÄXLMAIER Group ist ein internationaler Automobilzulieferer mit mehr als 60 Standorten in über 20 Ländern. Das 1958 in Deutschland gegründete Unternehmen beschäftigt heute weltweit über 75.000 Mitarbeiter. Für die DRÄXLMAIER Group als inhabergeführtes Unternehmen ist verantwortungsvolles und langfristiges Denken seit jeher Basis für wirtschaftlichen Erfolg. Fester Bestandteil der Strategie ist es deshalb, die Geschäfts- und Produktionsprozesse sowie die Produkte nachhaltiger zu gestalten und so die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu steigern.

2019 erzielte die DRÄXLMAIER Group einen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro. Zu den Kunden des Top 100 Automobilzulieferers gehören Audi, BMW, Jaguar, Land Rover, Maserati, Mercedes-Benz, MINI, Porsche und VW, sowie kalifornische Automobilhersteller.